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Gepostet by on Apr 16, 2019 in Auf ein Wort | Keine Kommentare

Buchtipp April: Schattendasein – Das unverstandene Leiden Depression

Ich werde häufig von meinen Klienten nach Buchempfehlungen gefragt. Dies ist der Grund, dass ich nun einmal im Monat ein Buch vorstelle. Diesmal: „Schattendasein – Das unverstanden Leiden Depression“. Wieso ich mich für dieses Buch entschieden habe, hat vielfältige Gründe. Zu einem, die Anzahl der Personen, die im Laufe ihres Lebens an einer Depression erkranken, werden immer mehr. Laut den neuesten Zahlen der des statistischen Bundesamtes wurden 2017 rund 266 000 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Depression vollstationär im Krankenhaus behandelt, d.h. es gab eine Verdoppelung der Behandlungsfälle seit der Jahrtausendwende. Zum anderen, weil sich Familie, Freunde und Kollegen oftmals hilflos oder unsicher fühlen.

Depression

Das unverstandene Leiden Depression

Das Buch will depressives Erleben transparent machen. Die Autoren haben für dieses Buch die Einträge des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität gesichtet und kommentiert. Das Projekt wurde fachlich betreut von Ärzten des Kompetenznetzes. Es werden die Fragen: Wie äußert sich eine Depression? Welche Therapien gibt es? Welche Rolle spielt das soziale Umfeld? beleuchtet. Betroffene berichten von ihren Ängsten, ihrem Umgang mit der Depression und wie Angehörige, Freunde und Kollegen mit der Diagnose umgehen. Ein Buch von Betroffenen für Betroffene.

Das Buch ist im Springer Verlag erschienen. Autoren sind: Thomas Müller-Rörich, Kirsten Hass, Françoise Margue, Annekäthi van den Broek und Rita Wagner.

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Gepostet by on Feb 7, 2019 in Auf ein Wort |

Selbstliebe

Ruhe und Gelassenheit

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus. Dieses Zitat stammt von der Freifrau Marie Ebner von Eschenbach. Sie gehörte mit ihren psychologischen Erzählungen zu einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts.

In diesem Zitat liegt für mich der Gedanke zur Akzeptanz der eigenen Person. Denn wer seine Gedanken, seine Gefühle akzeptiert, wie sie sind, ist leichter in der Lage, ein positives Selbstkonzept zu entwerfen: Er richtet seine Aufmerksamkeit nicht ausschließlich auf das, was noch nicht gut ist, und kann dadurch andere neue oder auch spannende Aspekte seiner eigenen Persönlichkeit sehen. Der Weg zu einem positiven Bild von sich selbst kann durch eine selbstfürsorgliche Haltung zu sich selbst entstehen. Ich würde Sie dazu zu einer kleinen Übung einladen:

Suchen Sie einen Ort auf, wo Sie sich wohlfühlen, setzen sich hin, so dass Sie eine bequeme Stellung einnehmen können. Wenn Sie mögen, schließen Sie Ihre Augen und konzentrieren sich auf Ihren Atem. Atmen Sie ruhig ein und aus. Atmen ein und aus und atmen ein und aus. Wenn Sie das Gefühl haben, zur Ruhe gekommen zu seien, dann laden Sie positive Bilder von sich zu sich ein. Was gefällt Ihnen? Wann immer Sie bemerken, dass Ihre Gedanken abschweifen, lenken Sie sie wieder freundlich auf die positiven Bilder. Es ist alles in Ordnung und völlig normal, dass Ihre Gedanken anfangs auf Wanderschaft gehen, deshalb laden Sie immer wieder die positiven Bilder zu sich ein und schauen Sie sie ganz in Ruhe und Freude an. Mit der Zeit werden Sie feststellen, dass diese Bilder leichter werden und auch für etwas längerer Zeit zu Ihnen kommen.

Wenn Sie dann nach ein paar Minuten wieder die Augen öffnen, dann versuchen Sie ganz entspannt, sich daran zu erinnern, was Sie gesehen haben, und notieren sich Ihre positiven Bilder von sich selbst.

Ein Bild könnte aussehen, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, dann freue ich mich darüber, dass ich die Gemeinsamkeit mit meinem Partner genießen kann. Hier wäre ein positives Selbstkonzept: ich kann genießen!

Falls Sie mehr über Selbstkonzept, Achtsamkeit, Akzeptanz erfahren möchte, würde ich mich freuen, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

Herzlichst, Heike Schinner.

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Gepostet by on Jan 24, 2019 in Auf ein Wort |

Soziale Phobie

Ängste vor bestimmten sozialen Situationen sind weit verbreitet. Die meisten Menschen sind aufgeregt, wenn sie vor Publikum auftreten, eine Rede halten oder ihr erstes Rendezvous haben. Solch emotionale Reaktionen sind normal und können durchaus zweckmäßig sein, denn sie motivieren uns dazu, uns anzustrengen unser Bestes zu geben. Wenn die Ängste jedoch sehr intensiv sind und im Alltag ständig auftreten, kann das negative Auswirkungen auf die Lebensqualität, auf die berufliche und private Entwicklung haben.

Raus aus der Isolation, rein in das Leben.

Wenn Sie unter einer sozialen Angststörung leiden, befürchten Sie vor allem eins, aufzufallen, dass Sie Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Diese Befürchtungen sind für den Betroffenen extrem belastend, denn die Angst zu versagen oder als unsicher, inkompetent oder gar hässlich zu erscheinen, verhindert oftmals ein glückliches Leben.

Menschen die unter einer sozialen Angststörung leiden fürchten sich vor allem vor den prüfenden bzw. musternden Blicken anderer Menschen. Sie haben Angst, im Mittelpunkt zu stehen und allein schon der Gedanke daran, in der Öffentlichkeit sprechen oder essen zu müssen, kann Symptome auslösen wie Händezittern, Übelkeit, Urindrang. Betroffene berichten auch von Panikattacken (schwitzen, zittern, Herzrasen, Sehstörungen usw.) in für sie belastenden Situationen. Viele Betroffene beginnen daraufhin, sich immer stärker zu schützen, indem sie alles tun, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken: Sie sorgen durch dunkle Kleidung dafür, nicht durch Schweißflecken aufzufallen, sie versuchen ihr Erröten durch starkes Schminken zu überdecken, sie sitzen nur am Rand, um nicht aufzufallen. Sie bereiten sich akribisch auf schwierige Situationen vor oder lehnen sogar berufliche Herausforderungen ab, aus Angst zu scheitern. Der Teufelskreis beginnt.

Nach Schätzungen leiden zwischen zwei bis zehn Prozent der Bevölkerung unter sozialen Ängsten. Exakte Angaben sind schwierig, da Betroffene oftmals still für sich leiden und Hilfe nicht immer in Anspruch nehmen. Doch das muss nicht sein. Durchbrechen Sie Ihren Teufelskreis und holen sich Unterstützung in Form von Therapie, Beratung oder Coaching. Melden Sie sich bei mir und vereinbaren ein unverbindliches Erstgespräch. Ich freue mich auf Sie.

Herzlichst, Heike Schinner

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Gepostet by on Jan 14, 2019 in Auf ein Wort |

Nutzen Sie die Möglichkeit des Erstgespräches

Therapeutin Heike Schinner

Ich freue mich auf Sie!

Das neue Jahr ist wenige Tage alt und die ersten „guten Vorsätze“ werden über Bord geworfen. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, am Beginn des neuen Jahres, Bilanz zu ziehen. Was war letztes Jahr, im Sinne von persönlicher Zufriedenheit, für mich wertvoll. Wie hat sich meine Beziehung entwickelt? Möchte ich eine Partnerschaft oder möchte ich mich trennen? Was verbindet mich mich mit meinem Partner, was sind Konfliktthemen in unserer Partnerschaft? Lebe ich die Sexualität, die mich zufrieden und glücklich macht? Was schiebe ich vor mir her? Bin ich im Job glücklich, oder möchte ich eine Veränderung? Fragen über Fragen!

Ein Erstgespräch kann helfen, Orientierung in diese Prozesse zu erhalten. Zu schauen, wo sind meine blinden Flecken. Was hält mich davon ab, meine Werte zu leben, zu erreichen oder auch zu finden. Das Erstgespräch dient auch zur Klärung: brauche ich eine Psychotherapie oder hilft mir eine Beratung/Coaching. In dieser Stunde lernen Sie mich und meine Methoden kennen. Besonders hilfreich zu wissen: Sie befinden sich in einem geschützten Raum, denn dieser ist notwendig, um sich öffnen zu können.

Das Erstgespräch ist natürlich unverbindlich und es leitet sich daraus keine weitere Verpflichtung für Sie ab. Das Gespräch dauert 60 Minuten und kostet 50 Euro. Schätzen Sie sich wert und nutzen die Möglichkeit, mehr über sich zu erfahren.

Herzlichst, Heike Schinner.

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Gepostet by on Nov 23, 2018 in Auf ein Wort |

Winterblues

Winterblues

Auch wenn man es sich nach den unglaublichen Sommermonaten nicht vorstellen kann, der Herbst ist da. Die Tage werden kürzer und die dunkle Jahreszeit beginnt. Morgens beim Aufstehen ist es noch dunkel und auf dem Nachhauseweg geht oftmals schon die Sonne unter. Mit dieser Jahreszeit kommt für viele Menschen der sogenannte Winterblues. Denn der in den Wintermonaten bestehende Lichtmangel begünstigt den Blues.

Bei Dunkelheit schüttet der Körper vermehrt das Hormon Melatonin aus, das die „innere Uhr“ des Menschen beeinflusst und schlaffördernd wirkt. Wenn Menschen unter den Winterblues leiden, sprechen Experten von einer leichten depressiven Verstimmung. Wie viele Menschen darunter leiden, dazu gibt es jedoch keine genauen Zahlen, da die meisten Betroffenen sich keine Hilfe holen. Allerdings ähneln sich die Symptome zu einer echten Depression. Bei beiden sind typische Symptome: scheinbar grundlose Traurigkeit, die über mehrere Tage anhält, Müdigkeit, Erschöpfung und ein reduziertes Empfinden von Freude. Der Alltag wird aber noch mehr oder weniger gut bewältigt. Ursachen für die aufkommenden Verstimmungen können genetische Veranlagungen in Verbindung mit psychosozialen Belastungen wie Beziehungsprobleme oder Schwierigkeiten am Arbeitsplatz sein.

Hier liegt auch der Unterschied zu einer echten Depression. Bei dieser leiden die Betroffenen u.a. unter Interessenverlust, Appetitmangel, Schlaflosigkeit, sozialem Rückzug, Konzentrationsschwierigkeiten, vermindertem Selbstwertgefühl und verstärktem Grübeln.

Was tun, wenn man vom „Winterblues“ betroffen ist! Hilfreich ist, täglich eine halbe bis eine Stunde im Tageslicht spazieren zu gehen, möglichst ohne Sonnenbrille. Der direkte Lichteinfall über die Netzhaut des Auges signalisiert unserem Körper, dass die Melatonin-Produktion erst einmal gedrosselt werden kann. Eine weitere Möglichkeit wäre morgens, am Arbeitsplatz und wann immer mann möchte, sich von einer Tageslichtlampe anleuchten zu lassen. Es können sich dadurch positive Effekte auf das Allgemeinbefinden einstellen. Darüber hinaus steigt die Stimmung, wenn man zwei- bis dreimal die Woche 30 Minuten Sport treibt. Ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus mit sechs bis acht Stunden nächtlichem Schlaf und Entspannungsübungen, wie Meditation, Progressive Muskelrelation, Yoga, Tai Chi und Quigong, können ebenfalls helfen.

Wenn Sie sich nun nicht sicher sind, ob Sie an einer depressiven Störung oder am Winterblues leiden, ist es sinnvoll dies abzuklären, um dann hilfreiche Schritte einzuleiten. Ich unterstütze Sie gerne dabei und freue mich auf Ihren Anruf.

Herzlichst, Heike Schinner.

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Gepostet by on Jun 9, 2016 in Auf ein Wort | Keine Kommentare

Achtsamkeit in der Psychotherapie

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Achtsames Betrachten

Ich werde oft in meiner Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Nürnberg gefragt, wieso Achtsamkeitsübungen in der Therapie eingesetzt werden. Meine Antwort: weil es hilft! Aus vielen Untersuchungen weiß man, dass Menschen, die regelmäßig Achtsamkeit praktizieren, davon profitieren. Achtsamkeit steigert das Wohlbefinden, die Konzentration, die Widerstandsfähigkeit und kann gegen Ängste und depressive Störungen helfen.

Viele kennen Achtsamkeit in der Meditation oder in der buddhistischen Lehre. Doch was genau versteht man unter Achtsamkeit? Achtsamkeit könnte man als eine innere Haltung bezeichnen, die wir gegenüber dem, was wir erleben, einnehmen können. Klingt gut, doch wie komme ich zu einer achtsamen Haltung mir gegenüber? Wichtige Bestandteile in der Achtsamkeit sind: Akzeptanz, Beobachten, Gegenwärtigkeit und Nicht-Reagieren.

Ich möchte Ihnen heute die akzeptierende Achtsamkeit nahebringen. Akzeptierende Achtsamkeit zu lernen bedeutet, sinnlose und kraftraubende Kämpfe gegen Dinge, die sich sowieso nicht ändern lassen, aufzugeben, vor allem Kämpfe gegen uns selbst und unsere eigenen Gefühle und Gedanken. Dadurch gewinnen wir die innere Freiheit, die wir brauchen, uns um die Dinge zu kümmern, die wir verändern können. Akzeptierende Achtsamkeit hilft uns dabei, uns auch mit unseren schwierigen Gefühlen und Gedanken anzunehmen, z.B. Zweifel, Ängste, Traurigkeit, Schmerz und Wut.

Ich setzte Achtsamkeit aktiv in den Sitzungen ein, um so einen neuen Zugang zum inneren Erleben zu ermöglichen. In der ACT (Akzeptanz- und Commitmenttherapie) ist der Umgang mit der Akzeptanz ein zentraler Bestandteil in der Psychotherapie. Wenn Sie darüber mehr erfahren möchten, wie Sie in schwierigen Situationen alternativ reagieren können, dann sprechen Sie mich bitte an. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Herzlichst, Heike Schinner.

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